Ricercare   das verzeichnis
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Ricercare im Urteil der Presse

Zur Neuauflage 2009

 

Rainer Goede, Februar 2011 in http://kirchmusik.kirchkunst.de/news/index/reviews

Martin Bieris Neuauflage seines Verzeichnisses von Choralbearbeitungen von 2001 bietet nun den Zugriff auf über 20.000 Bearbeitungen, eine Informationsbreite, die in jedem Fall eine praxisgerechte Lösung bereit hält. Genannt werden u.a. die Tonart einer Bearbeitung, Komponist/Herausgeber, Ausgabe mit Inhaltsverzeichnis, Seitenzahl und Taktanzahl, oft auch ein Notenincipit. Eine Konkordanz verschiedener Textanfänge zu derselben Melodie ist hilfreich, ebenso chronologische und biographische Kriterien mit auch farbigen Unterlegungen. Hat man sich ein erstes Mal vom Melodieincipit, dem Titel oder einer Gesangbuchnummer durchgeklickt zu einem gesuchten Choral, das zweite Mal bereitet das keine Schwierigkeiten mehr. Wer Hilfe benötigt, findet sie in einer gleichnamigen Tabelle. Ricercare ist ein unerlässliches Hilfsmittel für die Gottesdienst- und Konzertvorbereitung geworden, eine erschöpfende Auskunftdatei!

Bernhard Billeter in «Schweizer Musikzeitung» Februar 2011

Unentbehrliche Suchhilfe ... Der neu erschienene Datenträger gibt Auskunft über Melodien, Komponisten, Ausgaben, Bearbeitungen, Verlage und anderes. Stichproben haben die Vollständigkeit bestätigt.

Die CD-Rom enthält mehr Informationen als das Buch, zum Beispiel Noten-Incipits, und sie bietet ausgeweitete, klug organisierte Abfragemöglichkeiten. Mir erscheinen allderdings die Vorbereitungen für den wöchentlichen Orgeldienst mit der elektronischen Suche zeitaufwendiger als das Blättern im Buch ...

Martin Balz in «Ars Organi» Heft 4, Dezember 2010

... Offensichtlich wurden ausschließlich Veröffentlichungen verzeichnet, die zur Zeit im Musikalienhandel erhältlich sind ... Das schränkt den Informationswert des neuen Verzeichnisses deutlich ein. ... An die Bedienung muss man sich nämlich erst gewöhnen und dabei mit der altväterischen Methode des 'trial and error' vorgehen. Hilfreich wäre eine exemplarische Einführung gewesen, welche die Schritte bei der Benutzung erklärt, wie das z. B. bei dem capella-Notensatzprogramm vorbildlich gelöst ist. So sind die ersten Gehversuche mit dem zunächst recht störrischen RICERCARE mühsam und erinnern an die Grundbedeutung des Wortes ricercare – suchen. Auch dass das Programm sich nicht für 'etwas ältere' Computer eignet, wird man bedauern ... Trotz dieser Einschränkungen bietet die Veröffentlichung eine zur Zeit wohl einzigartige Möglichkeit, sich über die bestürzende Fülle im Handel befindlicher Kompositionen cnatus-firmus-bezogener Orgelmusik zu informieren und in ihr zu orientieren, was dem Wissenschaftler und dem Praktiker gleichermaßen zugutekommen wird.

sl in "Württembergische Blätter für Kirchenmusik" 6/2010

... Alle Ergebnisse sind mit allen so verknüpft, dass diese CD-ROM ein außerordentlich mächtiges Recherche-Instrument ist. Nicht nur innerhalb von Choralbearbeitungen übrigens, auch innerhalb von Gesangbüchern ist die CD-ROM nutzbar.

... (Die Navigation) ist für Menschen ohne Datenbankerfahrung vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handhabung ist aber so gut bedienergeführt, dass man nach einer halben Stunde Experimentierfreude gar nicht mehr davon lassen kann. Die Ideen für die nächsten Konzertprogramme entstehen so bereits wähend der Nutzung spielerisch. Und nach der Aufführung kann man sich Notizen zu den jeweiligen Stücken machen (vorausgesetzt, man hat das Programm auf die Festplatte gezogen) – genial!

Karl Dorneger in "Singende Kirche " 3/10

... Stichproben auf selten gespielte österreichische Komponisten (z. B. Erich Marckhl, Helmut Eder oder Waldemar Bloch) ergaben keine Lücken ... Aufschlussreich sind auch die Möglichkeiten der Melodiesuche, die Verknüpfung gleicher Melodien mit unterschiedlichen Texten sowie die Konkordanz der Gesangbücher. Ein Klick auf eine aktuelle Gesangbuchnummer genügt, um alle verfügbaren Kompositionen anzuzeigen. Es kann weiter verzweigt werden auf den Inhalt der entsprechenden Ausgabe und auf weitere Werke eines gefundenen Komponisten ... Nicht nur für Organisten, die neue oder bewährte cf-Literatur suchen, zu empfehlen, sondern auch als Recherchemöglichkeit zum Vergleich aktueller Gesangbücher.

Emanuele Jannibelli in "Musik & Gottesdienst" Nr. 5, September 2010

Die Verdienste, die sich Martin Bieri mit seinem Choralbearbeitungsverzeichnis von 2001 erworben hat, können nicht hoch genug gewürdigt werden. Ricercare ist innert kürzester Zeit zum unentbehrlichen Hilfsmittel beim text- und liedbewussten Planen von gottesdienstlichen Feiern geworden ... Unüberblickbar die Fülle von Bearbeitungen, die seither entstanden ist. Deshalb muss die Anschaffung der Neuauflage auch bisherigen Besitzern empfohlen werden ... Die neue Version bietet aber auch einiges mehr an Komfort. Auffälligste Neuerung: Bei fast jedem Stück sind einige Notentakte zu sehen. Die Tatsache, dass häufig nicht nur der Anfang, sondern auch andere aussagekräftige Stellen angezeigt werden, verrät den gewieften Praktiker ... Besonders hilfreich ist die Möglichkeit, bei einer gefundenen Sammlung gleich nachzuschauen, was sonst noch drin steht. Dies erleichtert den Entscheid beträchtlich, ob sich der Kauf eines ganzen Heftes lohnt. – Also alles in allem weiterhin ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Prof. Dr. Albert Raffelt in "Informationsmittel IFB. Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft", http://ifb.bsz-bw.de/

Direkte URL der vollständigen Rezension: http://ifb.bsz-bw.de/bsz327152966rez-1.pdf, oder

das PDF, gespeichert auf ricercare.ch

... Wenn man frühere Verzeichnungsversuche kennt, kann man diese Datenbank nur als einen ganz enormen Fortschritt empfinden. Für die Praxis ist sie eine große Hilfe. Sie bietet aber auch für manche musikwissenschaftliche Fragestellungen großes Recherchepotential. Angesichts bevorstehender Gesangbuchrevisionen (Gotteslob) wird sie in Zukunft noch wichtiger werden ...

"musik & liturgie" 2/2010:

... Für jede Organistin (steht auch für Organist ...!), welche etwas auf sich hält, ist das runde Silber ein absolutes Muss.

 

Zur 1. Auflage 2001

Prof. Dr. Helmut Fleinghaus in "Kirchliches Amtsblatt der Evangelischen Kirche von Westfalen", Nr. 10 vom 31. Oktober 2005

... Bieris Werk verdient Hochachtung, zumal angesichts der kurzen Zeit von fünf Jahren, in denen es entstanden ist. Ähnliche Verzeichnisse sind schon mehrere Jahrzehnte alt und unvollständig, so dass mit Ricercare eine Lücke geschlossen wird. Für die vom Verfasser genannten Adressaten dürfte dieses Buch sowohl in praktischer als auch in wissenschaftlicher Hinsicht eine Bereicherung sein, und das Ziel universeller Verwendbarkeit (S. VII) ist nicht bloss hoch gesteckt, sondern es wird auch erreicht. Trotz der freiwilligen geografischen Einschränkung berücksichtigt der Autor eine derartige Menge von Liedern bzw. Melodien, dass nur sehr wenige und extrem spezielle Wünsche der Benutzer unerfüllt bleiben dürften ...

Wolfram Adolph in "Organ" 2/2004:

Mit seinem umfassenden Verzeichnis cantus-firmus-gebundener Orgelmusik schließt der Berner Organist und Musikjournalist Martin Bieri eine seit längerer Zeit schon bestehende bibliografische Lücke. ... machen den Band zu einem unschätzbaren Hilfsmittel für die kirchenmusikalische Praxis haupt- wie nebenamtlicher Organisten ...

tl in "Kirchenmusik im Bistum Mainz", Dezember 2003:

Der Autor legt ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches Werk vor. Ricercare bietet einen nahezu enzyklopädisch umfassenden und aktuellen Überblick über cantus-firmus-gebundene Kompositionen des deutschsprachigen und angelsächsischen Raumes ... Ricerecare hat aufgrund seiner Genauigkeit und einfachen Handhabung gleichermaßen wissenschaftlichen wie praktischen Nutzwert ... und dürfte auf längere Sicht als konkurrenzloses Standardwerk gelten.

Andreas Rockstroh in "Ars Organi", September 2003:

... ist es eine Pionierleistung und ein Mammutprojekt gerade in Hinsicht auf die CD-ROM, wo eine Fülle von Daten schnell und übersichtlich abgerufen werden kann.

Klaus-Jürgen Gundlach in "Forum Kirchenmusik" 5/2002:

"Die Datenbank Ricercare ist der Sherlock Holmes des Organisten". Diese Behauptung aus der Werbung des Verlages kann nur bestätigt werden ... (zur CD-ROM:) Die Verknüpfung aller Verzeichnisse ermöglicht Suchvorgänge nach Tonarten, kulturgeografischen, biografischen und chronologischen Kriterien. Die Menüführung ist übersichtlich und erklärt sich selbst.

Bernhard Billeter in "Schweizer Musikzeitung", August 2002:

Als heutige Momentaufnahme lässt das Verzeichnis von Martin Bieri keine Wünsche offen, ist also allen amtierenden Kolleginnen und Kollegen zu empfehlen ... Ein Kränzchen sei dem Autor für die benutzerfreundliche Anlage mit sogleich verständlichen Abkürzungen gewunden. Da findet man alles schnell, sogar wenn man nur die Melodie im Kopf hat: ein Incipitverzeichnis nach Tonika-Do-Methode hilft.

Emanuele Jannibelli in "Musik und Gottesdienst" 4/2002:

Die Handhabung der CD-ROM ... ist auch dank der durchdachten Bedienerführung unproblematisch. Selbstverständlich sind noch wesentlich mehr Suchmöglichkeiten innerhalb des Bestandes gegeben (z. B. "Was gibt es aus einem bestimmten Jahrhundert zu einer bestimmten Melodie" oder "Was ist in dieser Anthologie noch zu finden").

Christian Finke in "Musik und Kirche", Mai/Juni 2002:

Zu den Vorzügen von Ricercare gehört es, dass ein konsequentes System für die Benennung der Melodien angewendet wird. Dieses fußt einerseits auf dem angelsächsischen System der "Tunes", das eine jegliche Melodie mit einem eindeutigen Namen versieht, andererseits auf der Identifizierung einer Melodie durch die ersten acht Töne in der Solmisationsform (z. B. "Herzliebster Jesu" als "la la la so mi la ti do"). Erstmalig ist damit eine Gesamtschau z. B. aller Genfer Psalmmelodien samt ihren derzeit erhältlichen Bearbeitungen in sehr ansprechender Form zu finden. Eine lobenswerte Konkordanz für die acht ausgesuchten Gesangbücher ... zeigt die konfessionellen und internationalen Querverbindungen an.

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